Endlich ist es soweit. Heute erscheint offiziell das 4. Burn Album „Prophezeiung“. Produziert wurde es...
Ein paar wichtige Neuigkeiten haben wir natürlich direkt nachzureichen. Gestern ist in den Westfälischen Nachrichten...
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„Prophezeiungen“

Nach dem hymnischen, optimistischen und durchaus lebensfrohen „Ein Monument aus Gold“, sind die charismatischen Münsteraner von BURN nun bereit, das Blatt radikal zu wenden, das Kapitel ihrer eindrucksvollen, virtuosen Geschichte neu zu schreiben und mit dem inzwischen vierten Studioalbum - getauft auf den gleichermaßen mysteriösen als auch verheißungsvollen Titel „Prophezeiung“ - ein verdammt schonungsloses, unerbittliches und in die Eingeweide greifendes Düsterwerk nachzulegen. Doch seien wir ehrlich: Beim derzeitigen Blick auf die aktuelle Entwicklung unserer Welt und all jene tagtäglich einprasselnden, nahezu apokalyptischen Szenarien, erscheinen positive Gedanken kaum noch möglich, beinahe schon surreal... Dementsprechend lodert und schwelt es gewaltig unter der brodelnden Oberfläche und im kreativen Kopfkino des ambitionierten Quartetts um Vokalist und Mastermind Felix Friberg, dessen dunkle Seite prägnanter denn je hervortritt und die zwölf jüngsten, immens ergreifenden Kompositionen in ein tiefschwarzes, melancholisches und morbides Gewand hüllt. Von Lutz Demmler (beispielsweise ASP) produziert, kredenzt „Prophezeiungen“ eine dynamisch-innovative Melange aus Dark Wave sowie Alternative Rock, veredelt mit einem verführerischen Hauch bittersüßer, catchy Achtziger-Romantik. Ihre Roots liegen hörbar bei The Cure und den Sisters Of Mercy, wobei die deutschsprachigen Lyrics samt der außergewöhnlichen, einprägsamen Stimme von Friberg den facettenreichen Soundmix immer wieder in Richtung Alphaville und Konsorten lenkt - komplettiert mit massivem Druck, Wucht und Karacho; vor allem aber Charakter und eigener, individueller Note. Nach zahlreichen Tourneen im Vorprogramm von u.a. Schandmaul und zuletzt ASP, stehen die Vorzeichen für BURN ganz offensichtlich auf Sturm und man muss wahrlich kein Prophet sein, um diesen musikalischen „Prophezeiungen“ einen kolossalen Erfolg vorauszusagen. Die Nummern sind direkt: keine Kompromisse, keine Masken, keine Zugeständnisse. Nein, hier katapultiert es einen von Null auf Hundert ins Innere, tief in die Seele, um den erbarmungslosen Spiegel gegenüber unserer Außenwelt - einer stets stärker verrohenden Gesellschaft - eisern empor zu halten. Schonungslos? Ja. Ehrlich? Absolut. Aufwühlend? Definitiv. Aber ebenso hoch emotional, hymnisch und sehnsuchtsvoll. Suchtfaktor von der ersten bis zur letzten Minute!

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