5 UNTER 0

So fühlt es sich an wenn man alleine übrig bleibt
Alle Träume ausgeträumt
Da ist das Gefühl, es hat nie ganz gereicht
Wen trifft die Schuld?

vergessen und verbraucht
verraten und verkauft

Wie ein Insekt in einem Rahmen mit der Nadel festgesteckt
Wie ein ausgelesenes Buch vergessen unter einem Bett
Ich frag´ mich jeden Tag auf´s neue was ich hier noch soll
Auf der Linie des Lebens bin ich stets
5 unter 0

So fühlt es sich an wenn man alleine übrig bleibt
und alle Türen sich unaufhaltsam schließen
Verblassende Erinnerung, längst vergangene Zeit
Es war alles umsonst

vergessen und verbraucht
verraten und verkauft

Wie ein Insekt in einem Rahmen mit der Nadel festgesteckt
Wie ein ausgelesenes Buch vergessen unter einem Bett
Ich frag´ mich jeden Tag auf´s neue was ich hier noch soll
Auf der Linie des Lebens bin ich stets
5 unter 0

Mich hält ein tiefer kalter Abgrund, Schwärze die sich nie bewegt
Dort wo niemals Sonne scheint oder je ein Vogel singt
Eingehüllt in Stille und ertränkt in Einsamkeit
verliert sich jedweder Gedanke in der Hoffnungslosigkeit
In der Ferne hör´ ich Stimmen und was von mir übrig bleibt
ist ein leises dumpfes Echo das von kalten Wänden hallt

Wie ein Insekt in einem Rahmen mit der Nadel festgesteckt
Wie ein ausgelesenes Buch vergessen unter einem Bett
Wie ein Clown mit zu viel Schminke von der ganzen Welt verlacht
Wie ein Schiff ganz ohne Segel das sich auf die Reise macht
Wie die verlorene Figur aus einem längst vergessenen Spiel
Wie ein Soldat auf einer Tafel der vor 100 Jahren viel
Ich frag mich jeden Tag auf´s neue was ich hier noch soll
auf der Linie des Lebens bin ich stets
5 unter 0


Text: Friberg - Musik: Friberg, Wischer, Düring, Meier
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