MAGNETISCH

Deine Haare stellen sich auf, geh ich nur kurz an Dir vorbei
das ist nicht neu, so war es immer schon
wie kleine Eisensplitter die in die gleiche Richtung zeigen
Komm ich dazu fühlt man sich unwohl

Irgendwie bin ich magnetisch und so war es immer schon
Irgendwie bin ich magnetisch, mein eigener Pol
Was immer ich auch tu, alles stößt sich ab
++++++ Ich hab alles versucht

Ich hör sie tuscheln, hör sie reden, hör sie lachen über mich
Ich spür wie sie mich verachten
Manchmal steh ich vor dem Spiegel mit versteinertem Gesicht
während ich mich selbst betrachte
Ich ertapp mich immer wieder wie ich Selbstgespräche führ
weil niemand meine Sprache spricht
und hab gelernt damit leben was es heißt allein zu sein
zu hoffen gibt es weiter nichts

Irgendwie bin ich magnetisch und so war es immer schon
Irgendwie bin ich magnetisch, mein eigener Pol
Was immer ich auch tu, alles stößt sich ab
++++++ Es ist niemals genug
Und jetzt steh ich am Nullpunkt, ungesehen so zwischen Euch
egal wie sehr ich mich bemüh
Während sich alles bewegt bleib ich schwerelos allein
als ein Metall das niemals glüht
Und jetzt steh ich hier am Nullpunkt, ungesehen so zwischen Euch
Die Tage gehen so dahin
Während sich hier alles dreht bleib ich schwerelos allein
und das geht niemals vorbei, weil ich magnetisch bin!


Text: Friberg - Musik: Friberg, Wischer
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